Um ihrem großen Sohn ein bleibendes Andenken zu bewahren, hat die Gemeinde Partschins anlässlich des 100. Todestages von Peter Mitterhofer im Jahre 1993 ein provisorisches Schreibmaschinenmuseum im ehemaligen Grundschulgebäude im Ortsteil Töll eröffnet; dieses blieb bis 1997 in Betrieb. Im August 1997 übersiedelte das Schreibmaschinenmuseum in den Neubau ins Zentrum von Partschins, ins "Teisenhaus". Am 31. Mai 1998 wurde das neue Museum im Rahmen eines feierlichen Festaktes seiner Bestimmung übergeben.

Die markante Ecklösung am Kirchplatz unterstreicht die besondere Bedeutung des Gebäudes für Partschins. Das "Schaufenster" über dem Haupteingang - so wird die größte Öffnung im Volksmund bezeichnet soll den Besucher in das Museum einladen und zugleich den Innenraum mit dem Kirchplatz verbinden.

Der Innenraum des Museums erstreckt sich über vier verschiedene Ebenen. Dadurch ergeben sich eine Vielzahl von interessanten Raumperspektiven. Mit neuen Ausstellungsformen wie Dioramen und modernen Kommunikationsmedien ist es Museumsdirektor Kurt Ryba zusammen mit dem Architektenteam Luciano Delugan und Georg Mitterhofer und Gemeindeassessor Ewald Lassnig gelungen, die Darstellung der Entwicklung der Schreibmaschine zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Betreffend Ausstattung und Design ist es somit zweifelsohne eines der weltweit schönsten Museen dieser Art.

Diorama mit dem Erfinder der Schreibmaschine, Peter Mitterhofer, in seiner Werkstatt im Jahre 1864. Es werden Originalstücke gezeigt, die aus dem Wohnhaus des Erfinders stammen, u.a. eine Hobelbank, ein Blasbalg, eine Hanfbreche und die Tragkraxe ("Radlbeg"), mit der er zwei seiner fünf Schreibmaschinenmodelle nach Wien transportierte.
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Der Amerikaner Christopher Latham Sholes (1819 - 1890) in seinem Wohnzimmer im Jahre 1874. An der Schreibmaschine sitzt seine Tochter Lilly; sie ist übrigens die erste angestellte Sekretärin der Welt, die an einer fabrikmäßig hergestellten Typenhebel - Schreibmaschine schreibt.

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Die Sammlung umfasst mit mehr als 1200 Einzelstücken die über 100 Jahre währende Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine, mit der reichen Fülle konstruktiver Ideen seit deren Erfindung im Jahre 1864. Sie erstreckt sich bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, als mit dem Siegeszug des Computers das Zeitalter der mechanischen Schreibmaschine zu Ende ging. Nur mehr das Tastenfeld (DIN 2137) hat der Computer mit seiner nunmehr altehrwürdigen Vorgängerin gemeinsam.